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Kieferorthopädische Halteklammer zur Verankerung von Platten, welche in der Nähe des Zahnfleisches aus der Plattenbasis kommend, um den Zahn herum bis in den Zahnzwischenraum reicht. |
Wirkt antibakteriell und ätzend. Nach Einbringung in den aufbereiteten Wurzelkanal begünstigt es die Ausheilung von örtlichen Läsionen. |
Andere Bezeichnung für Zahnstein, Konkrement oder Speichelstein. |
Operationstechnik nach George W. Caldwell (1834-1918) und Henri Luc (1855-1925). Operation der Kieferhöhle bei chronischer Entzündung oder ausgedehnter Kiefer- höhlenzyste durch die Mundhöhle (von der Wangenseite des Oberkieferknochens aus). |
Lat.: Wärme, Hitze; die erhöhte Körpertemperatur (Fie- ber) bzw. örtliche Hautwärme als typische Begleiter- scheinung und klassisches Zeichen einer (akuten) Entzün- dung. |
Üblicher Handelsname für ein vielseitiges Kalziumhydro- xid-Medikament, dass hauptsächlich zur Zahnnerv- und Wurzelbehandlung eingesetzt wird, da es neutralisierend auf entzündetes Gewebe wirkt. |
lateinische Bezeichnung für Krebs |
Gattung der Sprosspilze (Hefen), Erreger des weißlichen <link,>Soor. Dieser Pilz ist eigentlich in jeder Mundhöhle und meist auch im Darm vorhanden, ohne Erkrankungen aus- zulösen. Erst bei gestörter oder geschwächter Immunab- wehr oder schweren Grunderkrankungen (z.B. AIDS) kommt es zur Wucherung. Ein Zusammenhang bei der Entstehung von Karies wird vermutet. </link,> |
Lat.: zum Hunde gehörend; Kurzbezeichnung bzw. abge- leiteter Ausdruck für den Eckzahn; wird auch als 'Augen- zahn' bezeichnet. |
Cannabis ist die wissenschaftliche Bezeichnung für Hanf (Cannabis sativa), eine Pflanze, die weltweit verbreitet ist. Die Hanf- oder Cannabispflanze sondert ein Harz ab, das berauschende Wirkstoffe (THC) enthält. Mit dem Begriff Cannabis bezeichnet man deshalb im engeren Sinne eine bewusstseinsverändernde Rauschdroge, deren Rohstofflieferant die Cannabispflanze ist. |
klinisch gebr. Bez. auch Kondylus: Gelenkkopf des Unterkiefers. |
der: aus Zinkoxid und einer Polyakrylsäure bestehender Befestigungszement für Kronen und Gussfüllungen. |
die (lat.): Karies. |
Meint Kariesrückgang; Schlagwort für die bei Jugendlichen beobachteten Verminderung der Zahnkaries durch den zu- nehmenden Einsatz von <link,>Fluoriden in den Industrieländern.</link,> |
Lat. für rapide Verlaufsform der Karies, auch "blühende Karies" genannt. |
Karies im mittleren Stadium. |
Tiefgehende Karies, bis nahe an den Nerv heranreichend und/oder ihn schon infizierend, mit Schmerzen verbunden. |
Karies an der Oberfläche, Anfangsstadium, relativ einfach zu beheben, da nicht tief gebohrt werden muss. |
Ein Speicheltestverfahren, mit dem die drei Keimarten Streptococcus Mutans, Laktobazillen und Candida-Pilze erkannt werden können, die maßgeblich an der Karies- entstehung beteiligt sind. |
Eine neue chemo-mechanische Kariestherapie, bei der ein sog. 'Bohrgel' (Natriumhypochlorid, ein Desinfektions- mittel) und die Aminosäuren Glutaminsäure, Leucin und Lysin eingesetzt werden. Dieses Gel soll die Nachteile der klassischen Therapie, wie z.B. die Erschütterungen beim Bohren, eleminieren. |
Unter der Zunge gelegene gemischte Speicheldrüse, die gelegentlich bei Erkrankungen der unteren Weisheits- zähne mitbefallen wird. |
Teilkrone, die ihren Halt in seitlichen Längsrillen findet. |
die: "wildes Fleisch", wucherndes Granulationsgewebe bei der Wundheilung. |
Gestaltung der Oberfläche plastischer Amalgamfüllungen mit Schnitz- und Schabeinstrumenten, um anatomische Kauflächen mit den entsprechenden Kontaktpunkten zu erzielen. |
lateinisch: Fall, Krankheitsfall |
auch Katgut, Katzendarm. Aus Schaf oder Ziegendarm hergestellte, unter Jodalkohol aufbewahrte Fäden, mit denen Wunden vernäht werden. Sie werden in 8-20 Tagen vom Körper aufgenommen (resorbiert). Heute meist durch resorbierbare Kunststoffäden ersetzt. |
Lat. für: im Körper unten gelegen (steißwärts). |
Unter Speichelzutritt erhärtendes provisorisches Ver- schlussmittel. |
Die Zahnmarkhöhle wird gemeinhin als 'Nerv' bezeichnet. Sie befindet sich im Kronenteil des Zahnes und geht dann in die Wurzelkanäle über. |
schraubenförmiger Keramikwurzelsatz bei Implantaten. |
Ein Keramik-Inlay, welches durch ein hochpräzises, rein mechanisch arbeitendes Kopier-Schleifverfahren aus ein- em Keramikrohling geschliffen wird. Als Vorlage dient ein Zahnmodell aus Kunststoff . |
lateinisch: schnell |
Lat. für: Zahnzement. |
lateinisch: zum Kopf gehörend, den Kopf betreffend. |
lateinisch: der Kopf |
Abkürzung für Caries, Extractio, Restauratio; Maß für den Kariesbefall. Siehe auch: Kariesindex / Wörterbuch |
Verfahren zur Herstellung von Keramikfüllungen, bei dem auf herkömmliche Abformmaßnahmen verzichtet werden kann. Ein elektronisches System speichert die mit opti- schem Abdruck gewonnenen Daten. In einer einzigen Sitz- ung wird durch Ausschleifen mit Hilfe von Mikroprozes- soren aus einem fabrikgefertigten Dentalporzellanblock die Füllung gewonnen. |
lateinisch: aus Wachs, wachshaltig |
Bezeichnung für den Zahnhalsbereich (zum Kieferknochen zeigend). |
die (Zervix), Mehrz. Cervices: Hals, auch Kurzbez. für Cervix dentis (Zahnhals), |
Mundwinkelplastik, plastischer Ersatz des Zungenbändchens |
= echte Kamille |
Eine Charge ist die jeweils in einem einheitlichen Herstellungsgang erzeugte Menge eines Arzneimittels. Die Chargennummer befindet sich auf der Verpackung. Anhand dieser Nummer kann der Hersteller alle Entwicklungsschritte des Mittels bis in alle Einzelheiten nachvollziehen (Herstellungsdatum, Produktionsschritte etc.). |
Eine wirkungsvolle Methode der Zahnreinigung, die bei der Nachbehandlung von Zahnfleischerkrankungen (z.B. Paro- dontose) empfohlen wird. Man führt rüttelnd-kreisende Be- wegungen mit der im 45° Winkel an das Zahnfleisch ange- legten Zahnbürste aus und versucht außerdem, die Zahn- zwischenräume mit den Borstenenden zu säubern. Da die- se Technik schwer zu erlernen und auszuüben ist, wird sie heute kaum noch angewendet. |
Gähnkrampf bei chronischer Ermüdung oder Hirnkrank- heiten. |
Durchchecken, durchuntersuchen; die Gesamtheit einer ärtlichen Untersuchung. |
Kontrollbiss; durch Einbiss in geeignete Materialien wie Bisswachs oder Abdruckmassen gewonnenes Registrat, mit dessen Hilfe typische Bisslagen des Unterkiefers fixiert werden. |
Mundwinkelpunkt, am Übergang der Oberlippe in die Unterlippe. |
Lippenentzündung, kommt z.B. vor als Ch. exfoliativa: Ch. mit schmerzhafter, scharlachroter, schuppend-krustöser Lippenschwellung oder Ch. vulgaris: häufigste Ch. in Form der 'aufgesprungenen Lippen'. |
die: angeborene Lippen-Kiefer-Spalte. |
rötlich, derbe Lippenschwellung. |
die: Lippenbeißen. |
die: operative Beseitigung einer Lippenspalte. |
die: Lippenspalte. |
Auflösung organischer Substanz mit chemischen Mitteln. |
Synthetisch gewonnene Wirkstoffe mit unterschiedlicher chemischer Struktur, die Tumorzellen oder Infektionserreger im Wachstum hemmen oder abtöten. Werden häufig bei der Therapie von bösartigen Tumorerkrankungen eingesetzt. |
früher ein häufig verwandtes Desinfektionsmittel. Es tötet Streptokokken in kurzer Zeit. In der Zahnmedizin wird heu- te an Stelle von Chinin Cuprin eingesetzt. |
Plastikkarte im Scheckkartenformat mit einem elektroni- schen Chip zur Speicherung von Daten. Man unterschei- det Speicherchipkarte und Prozessorchipkarte. Erstere wird als Krankenversicherungskarte eingesetzt. Für einen Einsatz in der medizinischen Dokumentation ist aus Date- nschutzgründen die Prozessorchipkarte geeigneter. |
Zweig der Medizin, der die Heilung durch operative oder orthopädische Maßnahmen anstrebt. |
Mischung aus etwa 30% Chlorphenol mit Kampfer und Menthol. Dieses Mittel wird, da es Bakterien abtötet und schmerzstillend ist, in der zahnärztlichen Notfallmedizin angewandt. |
antibakteriell wirkende Substanz in Mundwassern. |
Lösung aus Chlorphenol, Kampfer und absolutem Alkohol zur Behandlung von infizierten Zahnfächern und als Ein-lage in der Wurzelbehandlung. |
Begriff für die paarigen hinteren Nasenöffnungen, welche in den Nasenrachenraum münden. |
langsam verlaufende, lange andauerndernde Erkrankung (Gegensatz: akut). |
Bezeichnung für Zahnfleischerkrankungen, die einen langfristigen Verlauf haben, aber unterschiedliche Symp- tome (z.B. variable Entzündungszeichen, Wucherungen) aufweisen. Die Entzündung bleibt auf das Zahnfleisch beschränkt und löst keinen Knochenabbau aus. |
aschfarben, grau |
ein Antibiotikum, das eingesetzt werden kann, wenn Penicillin vom Patienten nicht vertragen wird, denn Clindamycin hat eine vergleichbare Wirkung. |
(engl.) Schlaufe in kieferorthopädischen Bögen zum Öffnen beziehungsweise Schließen von Lücken. |
Gerinnsel, Blutgerinnsel. |
Dieses im Opium vorkommende Alkaloid wirkt nicht nur zentral hustendämpfend, sondern bekämpft allgemein Schmerzen. Kommt häufig als Kombinationspräparat mit anderen Medikamenten vor. |
Wirksubstanz in Kaffebohnen, Tee, Kolanüssen, Mate und (in geringen Mengen) in Kakaobohnen. Koffein hat eine belebende, anregende Wirkung, verkürzt die Reaktionszeit und fördert die Harnausscheidung (Diuretika). Höhere Koffeinkonzentrationen führen zu Unruhe, Schweißausbrüchen, erhöhter Reizbarkeit, Schlaflosigeit, Muskelzittern und Gedankenflucht. Extrem hohe Dosen führen zu Krämpfen (Koffeinvergiftung). |
der, engl.: eingedeutscht Kofferdam: Spanngummi, dünnes Gummituch, das bei konservierenden Behandlungen mit Löchern versehen über trockenzulegende Zähne gezogen und mit einer Cofferdamklammer festgehalten wird, vgl. Minidam. |
Von Coffin erfundenes Verfahren, zu dicht stehenden Zäh- nen dadurch Platz im Kieferbogen zu schaffen, dass man diesen mit einer sogenannten Expansionsplatte nach und nach erweitert. |
lateinisch: seitlich, benachbart, nebenstädnig |
zahnärztliche Pinzette mit abgewinkelten Branchen. |
das: Hals, sich verjüngender Teil eines Organs. Collum dentis: Zahnhals. Collum mandibulae: Hals des aufsteigenden Unterkieferastes unterhalb des Gelenkkopfes. |
lateinisch: begleitend |
lateinisch: verbindend |
lateinisch: gemeinsam, allgemein. |
lateinisch: vollständig. |
1. Bereitschaft des Patienten zur Mitarbeit bei therapeu- tischen Maßnahmen, insbesondere zur Einhaltung der Be- handlungsvorschriften und Prophylaxe. 2. Therapeuten-Compliance: Zuverlässigkeit, mit der der Arzt sich an die therapeutischen Regeln seines eigenen Fachgebietes hält. |
das Mehrz. Composites, Kurzbez. für Composite material: Komposit |
lateinisch: zusammengesetzt |
= Tabletten |
der (engl. Rechner): elektronische Rechenanlage, die durch Programme gesteuert wird; besteht im eigentlichen Sinne nur aus der Zentraleinheit zur Verarbeitung von Daten; unzutreffend wird damit oft die gesamte Hardware bezeichnet, also die Zentraleinheit und die angeschlossenen Geräte der Peripherie, die der eingabe (Tastatur) und Ausgabe von Daten (Bildschirm, Drucker) sowie deren Speicherung (externer Speicher) dienen. |
Computergestützte Untersuchungsmethoden in der Kiefer- orthopädie zur Verbesserung von Untersuchungsmetho- den, Therapieplanung und Verlaufskontrolle. |
Röntgenschichtaufnahmeverfahren, bei dem durch ein Röhrendetektorsystem eine Vielzahl von Werten gewonnen wird, aus denen ein Computer ein Schnittbild errechnen kann. Durch die Verbindung mit den Möglichkeiten der rechnergestützten Bildanalyse ist die Computertomographie z.B. bei der Lokalisation von Oberkiefertumoren und Mittelgesichtsfrakturen anderen bildgebenden Diagnoseverfahren überlegen. |
lateinisch: die "Verwachsung" benachbarter Häute. |
lateinisch medizinische Bezeichnung für eine heftige Erschütterung. |
Gelenkköpfchen des Kiefergelenks; bei Gewalteinwirkung einer der bruchgefährdeten Teile des Unterkiefers. |
lateinisch für "angeboren", das heißt intrauterin oder aber unter der Geburt erworben, beispielsweise bei Infektion der Mutter beziehungsweise infolge einer Geburtsverletzung oder Schädigung unter der Geburt. |
zusammenziehender, verengender Muskel. |
lateinisch: Auszehrung. |
kontagiös: lateinisch für ansteckend, übertragbar. |
gegen, entgengesetzt. |
das: Horn. Cornu majus und minus: großer und kleiner hornförmiger Fortsatz des Zungenbeins. |
die, Mehrz. Coronae: Kranz, Krone. Corona dentis: Zahnkrone. |
Wenig gebräuchliche Bezeichnung für die (Zahn-)Krone; als 'anatomische Krone' der schmelzbedeckte Teil des Za- hnes, als 'klinische Krone' der frei in die Mundhöhle ragen- de Teil, der nach Rezession der <link,>Gingiva auch von Wurzel- zement überzogen ist.</link,> |
lateinisch: kronen-, kranzförmig |
Bezeichnung für Stoffe, die den Geschmack von Arzneien verbessern. |
Faserstamm/ Faserschicht. Sie macht den überwiegenden Teil des Haares aus und ist für seine Elastizität und Festigkeit, Reisfestigkeit und Stärke verantwortlich. |
Nebennierenrindenhormon mit entzündungshemmender Wirkung ohne die Ursache (Infektion) zu beseitigen. An- wendung z.B. bei entzündlich-allergischen und spe-zifischen Hormonmangelzuständen. |
Durch James Bray Costen (geb. 1895) entdeckte Nerven- schmerzsymptome, die durch ein krankhaftes Kieferge- lenk oder eine falsche Bisslage im Hinterkopf-Zungen- bereich auftreten und das Hörvermögen herabsetzen und Schwindelgefühle erzeugen. |
Hier ist eine <link,>Teilprothese gemeint, die im gering bezahn- ten Kiefer an wenigen Restzähnen befestigt wird. </link,> |
Diese von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) em- pfohlene Messzahl (Index) zur Beurteilung einer Behand- lung bei Zahnfleischerkrankungen erfolgt mit einer standar- disierten <link,>Sonde. </link,> |
Topographisch: nach oben zum Kopf gerichtet. |
Mit dieser speziellen Methode des Einzementierens von <link,>Inlays,<link,> Kronen und <link,>Brücken wird die Passgenauigkeit we- sentlich verbessert, da überschüssiger Zement und Luft- blasen schon vor dem Einsetzen durch ein vom Dental- labor gearbeitetes feines Loch abfließen kann. Danach wird dieses mit einem passenden Pin wieder dicht ver- schlossen.</link,></link,></link,> |
Bei diesem Verfahren werden die kariesverursachenden Bakterien (Streptococcus Mutans, Laktobazillen) mittels einer Speichelentnahme getestet. |
lateinisch: gekreuzt. |
der, Kurzbez. für Dens cuspidatus (lat. gespitzter Zahn): Eckzahn. |
Lateinisch: Spitze, Stachel. Zahnhöcker ('Tuberculum') auf der Kaufläche der mittleren und hinteren Backenzähne. |
Bezeichnung für ein sehr gut haftendes, weißes Füllmate- rial, das hauptsächlich beim Füllen von Milchzähnen ein- gesetzt wird, da es eine sehr kurze Aushärtungszeit hat und im Vergleich zu anderen Füllmaterialien günstiger, aber nicht sehr kaufest ist. |

