

Ein Zahn-Implantat ist eine "Kunstwurzel". Wo sonst die eigene Zahnwurzel dem Zahn den notwendigen Halt gibt, wird die neue Wurzel direkt in den Kieferknochen eingepflanzt, also implantiert. Wie natürliche Wurzeln Zähne tragen, können Implantate entweder Einzelkronen, einen Zahnersatz über den ganzen Zahnbogen oder Zahnersatz, der mit eigenen Zähnen verbunden ist, tragen. So gelangen Sie zu festsitzenden bleibenden Zähnen.
Zur Anwendung bei vielen Implantaten kommt heute ausschließlich reines Titan . Als einer der biologisch verträglichsten Rohstoffe wird Titan vom menschlichen Körper voll akzeptiert, d.h. es ist uneingeschränkt frei von jeglichem Abwehrverhalten.
"Es gibt nichts besseres als die eigenen Zähne!". Wenn Sie jedoch - aus den verschiedensten Gründen - vor der Entscheidung stehen sollten, einen Zahnersatz zu wählen, bieten sich in der Regel zwei Möglichkeiten: Der erste Gedanke gilt zumeist der Prothese. Diese wird lediglich auf den (teilweise) zahnlosen Kiefer "aufgelegt"; sie kann keinen wirklich festen, sicheren Halt bieten und wird oft als Fremdkörper empfunden. Gegenüber dieser herkömmlichen Methode bieten Zahn-Implantate eine überzeugende Alternative, denn: Zahn-Implantate ersetzen die Zahnwurzel, auf die dann Kronen oder Brücken aufgesetzt werden. Das bedeutet: Zahn-Implantate bieten einen dauerhaft festsitzenden Zahnersatz, der zudem das Aussehen und das sichere Gefühl natürlicher Zähne vermittelt. Sie werden Teil von Ihnen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß Zahn-Implantate einen vorzeitigen Knochenabbau verhindern , denn wenn, wie bei Prothesen, Zähne fehlen, bildet sich der Kiefer aufgrund der fehlenden Druck-Stimulation zurück. Die Folge: die Prothese findet keinen Halt mehr. Zahn-Implantate hingegen verhindern einen vorzeitigen Knochenabbau, da Knochen und Zahnfleisch weiterhin durch die Kaufunktion vollständig erhalten bleiben. Durch die bessere "Aufbereitung" der Nahrung verringern sich zudem "internistische Folgeschäden", wie Erkrankungen des Verdauungsystems erheblich.

Die Implantationsstelle wird unter Lokalanästhesie freigelegt

Eine Knochenkavität zur Aufnahme des Implantates wird angelegt

Das Implantat wird eingebracht

Die Implantatstelle wird wieder dicht vernäht
Wenn einzelne Zähne fehlen und ersetzt werden sollen, werden beim herkömmlichen Zahnersatz die beiden Nachbarzähne beschliffen. Dies führt zu einem Substanzverlust des Zahnes und kann im schlimmsten Fall den Zahnnerv schädigen. Außerdem führt ein Kronenrand oft zu Entzündungen am Zahnfleisch. Als Brückenpfeiler müssen die Zähne außerdem die Kaukräfte der Nachbarzähne mit aufnehmen und sind damit höher belastet. Generell ist die Lebensdauer eines Zahnes höher, wenn er nicht überkront ist. Das Einzelzahnimplantat verhindert diese Nachteile der Überkronung von zwei Zähnen für eine Brücke, vor allem, wenn diese Zähne ansonsten gesund sind.
Selbstverständlich können auch mehrere fehlende Zähne mit Implantaten ersetzt werden. Häufig entstehen durch Verlust von Mahlzähnen einseitig oder beidseitig verkürzte ZahnreihenHier kann im Idealfall jeder fehlende Zahn durch eine implantatgetragene Krone ersetzt werden.



